gedichtegedanken
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Das ist eine Seite voll mit einer Selektion aus meiner Gedicht/Gedanken-Sammlung, die ich angefangen hab, als ich etwa 7 Jahre alt  war

......ja, schon damals hab ich gern gelesen und ein Auge/Ohr fuer's Poetische entwickelt....

 

Dieser Tag ist vorueber

Wenn der Tag vorueber ist,

Denke ich an alles, was ich getan habe.

Habe ich den Tag vergeudet, oder habe ich etwas erreicht?

Habe ich mir einen neuen Freund gemacht, oder einen Feind?

Was ich auch getan habe, es ist vobei.

Waehrend ich schlafe,

Bringt die Welt eine neuen, strahlenden Tag hervor,

Den ich gebrauchen kann, wie ich es moechte.

(eine Weisheit amerikan. Ureinwohner)

Was Schweigen heisst, kann man wohl in den Bergen erleben.

Das ist es ganz still.

Kein Laut weithin.

Und rauscht einmal das Wasser, zwitschert einmal ein Vogel,

Rollt ein Stein,

Dann sinkt nachher die Stille

Nur umso tiefer in sich.

(R.Guardini)

Jeder, der sich die Faehigkeit erhaelt,

Schoenes zu erkennen,

Wird niemals alt werden.

(F Kafka)

Suchet in euch

So werdet ihr alles finden.

Und freut euch,

Wenn da draussen eine Natur liegt,

Die "ja" sagt, zu allem,

Was ihr in euch selbst gefunden habt.

(??)

Wir haengen alle nur an der Schnur eines Pendels.

Wenn es abwaerts schwingt, muss man nicht gleich fuerchten,

Die Schnur sei gerissen.

(K H Waggerl)

Freude

Ich gehe langsam durch die Stadt.

Kein Mensch beachtet mich.

Alle hetzen an mir vorbei.

Da steht ein kleines Kind.

Es dreht sich um und lacht mich an.

Ich gehe langsam durch die Stadt.

Ich habe neue Hoffnung.

(??)

Man kann ohne Liebe Holz hacken

Ziegel formen

Eisen schmieden.

Aber man kann nicht ohne Liebe mit Menschen umgehen.

(??)

Den Unsichbaren beweist uns all das,

Was sichtbar ist.

(Euripides)

Wer Geist hat, hat sicher auch das rechte Wort.

Aber wer Worte hat, hat darum noch nicht notwendig Geist.

(Konfuzius)

Wir sollten heiter Raum um Raum durchschreiten,

An keinem, wie an einer Heimat heangen.

Der Weltgeist will nicht fesseln und uns engen,

Er will uns Stuf um Stuf erheben, weiten.

Kaum sind wir heimisch einem Lebenskreise

Und traulich eingewohnt so droht Erschlaffen.

Nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise.

Mag laehmender Gewoehnung sich entraffen.

Es wird vielleicht auch noch die Todesstunde

Uns neuen Raeumen jung entgegensenden.

Des Lebens Ruf an uns wird niemals enden….

Wohlan denn, Herz, nimm Abschied und gesunde!

(??)

Werde eine Sonne und alle werden dich sehen.

Eine Sonne muss sich aber vor allem auch als solche erweisen:

Sie muss waermen und leuchten!

(Dostojewski)

Sterbelied

Dort oben werden wir gehen,

Du und ich.

Die Milchstrasse entlang werden wir gehen,

Du und ich.

Auf einem Blumenpfad werden wir gehen,

Du und ich.

Wir werden Blumen pfluecken auf unserem Weg,

Du und ich.

(ein Lied der Wintu)

Das ist alles, was wir tun koennen:

Von Neuem anfangen –

Immer wieder und wieder.

(T.Wilder)

 

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